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Ungeimpfte Kinder: Das müssen Eltern für den Urlaub wissen

Nach dem Corona-Winter sehnen sich gerade Familien nach Urlaub. Doch Kinder dürften vor Ende des Sommers noch nicht geimpft sein. Das kann Konsequenzen für die geplante Reise haben. Die geimpften Eltern und Großeltern sind auf der sicheren Seite, die ungeimpften Kinder einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt: Mit diesem Szenario müssen viele Familien bei ihrer Urlaubsplanung rechnen. Was gilt es zu beachten? Eine Checkliste (Stand: 21.05.2021)  1. Urlaub in Deutschland oder im Ausland? Am einfachsten dürfte in diesem Sommer der Urlaub in Deutschland sein. Ein- und Ausreisevorschriften wie bei Auslandsreisezielen fallen weg. Allerdings sind die Regeln der Bundesländer zu beachten, die derzeit uneinheitlich sind. Aktuell müssen Urlauber immer prüfen, ob und wann sie einen Negativtest vorweisen müssen. Und wo überhaupt schon Hotels und andere Unterkünfte Gäste empfangen. 2. Infektionsrisiko am Urlaubsziel abwägen Für Kinder gibt es bislang keine zugelassene Impfung. Im Sommer könnte der Impfstoff von Biontech/Pfizer für Über-12-Jährige zugelassen werden, aber damit lässt sich derzeit nicht fest planen. Bislang gibt es für das Vakzin in der EU eine Zulassung ab 16 Jahren. Vorerst kann eine Impfung Kinder also noch nicht vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen - ein Risiko auch im Urlaub. Allerdings nicht nur dort: "Stand jetzt gibt es eine Menge Länder, in denen das Ansteckungsrisiko deutlich geringer ist als in Deutschland", sagt der Reisemediziner Prof. Tomas Jelinek. Kritischer sollten Eltern auf Länder schauen, in denen die medizinische Infrastruktur bei einem Anstieg der Fallzahlen schnell ans Limit kommen dürfte. "In Europa sehe ich dieses Risiko nicht", sagt Jelinek, der auch Wissenschaftlicher Leiter des Centrums für Reisemedizin (CRM) ist. Ein Beispiel sei aber etwa Ägypten, ein durchaus beliebtes Urlaubsziel für Familien aus Deutschland.Eltern sollten zudem ihr eigenes Infektionsrisiko beachten. "Oft wird die Zweitimpfung mit Astrazeneca wegen eines Urlaubs vorgezogen", so Jelinek. Davon rät der Experte ab: "Wir wissen, dass ein längerer Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung besseren Schutz bietet." Wem der Schutz vor Corona wichtig sei, der sollte den Abstand nicht verkürzen. "Bei allem Verständnis für den schnellen Urlaub." Die Einschätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) bleiben bei der Abwägung des Infektionsrisikos hilfreich, zumal sie sich stets ändern können. Sie teilen Länder in vier Kategorien: risikofreie Gebiete, Risikogebiete mit Sieben-Tage-Inzidenz über 50, Hochinzidenzgebiete mit Sieben-Tage-Inzidenz über 200 und Virusvariantengebiete. Die Einstufungen des RKI sind außerdem entscheidend für die jeweiligen Regeln bei der Rückreise nach Deutschland (siehe Punkt 4). 3. Einreisebestimmungen prüfen Der Gesundheitsschutz ist das eine, die Vorschriften der Länder das andere. Ein Urlaub ist nur sinnvoll, wenn niemand am Urlaubsort direkt in Quarantäne muss. Ist dies gegeben, kommt es darauf an, wer einen negativen Corona-Test vorlegen muss. Geimpfte und Genesene sind von dieser Pflicht in manchen Ländern ausgenommen, aber längst nicht überall. Bei ungeimpften Kindern kommt es auf das Alter an. In Spanien zum Beispiel sind Personen unter sechs Jahren von der Testpflicht bei der Einreise befreit. Eine Quarantäne ist nicht vorgesehen. Italien und Österreich haben die Quarantänepflicht für Einreisende unter anderem aus Deutschland jüngst aufgehoben, die Testpflicht bleibt bestehen. Ausgenommen sind in Italien nur Kinder unter zwei Jahren, in Österreich unter zehn Jahren. Griechenland wiederum entbindet Kinder unter fünf Jahren von der Testpflicht. Informationen zu den aktuell geltenden Einreiseregeln bieten etwa das Auswärtige Amt, Reisebüros oder der Reiseveranstalter. 4. Regeln bei der Rückkehr nach Deutschland kennen Hier gibt es gute Nachrichten: Bislang galt nach der Rückkehr aus Risikogebieten die Pflicht zur häuslichen Quarantäne für alle Personen ab sechs Jahre - also auch für viele Kinder. Einige der beliebtesten Urlaubsziele in Europa fallen nach wie vor in diese Kategorie, zum Beispiel Griechenland, Italien und Österreich. Mit der neuen, einheitlichen Einreiseverordnung gibt es hier nun deutliche Erleichterungen: Die Quarantänepflicht wurde für vollständig Geimpfte und Genesene aufgehoben - und auch für alle, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Dieser kann in der verpflichtenden digitalen Einreiseanmeldung eingetragen werden. Das heißt: Kehren geimpfte oder genesene Eltern aus dem Wanderurlaub in Tirol oder dem Badeurlaub auf Kreta heim, müssen sie Kinder ab sechs Jahre nicht zwingend zu Hause isolieren. Stattdessen können sie die Kleinen vorher freitesten lassen. Sind die Eltern selbst noch nicht vollständig geimpft oder genesen, brauchen auch sie einen negativen Test, wenn sie die Quarantäne zu Hause vermeiden wollen. Wichtig an dieser Stelle: Für Flugreisen zurück nach Deutschland ist ein negativer Corona-Test ohnehin vorgeschrieben. Unabhängig davon, ob das Land Risikogebiet ist oder nicht. Das gilt auch für Personen, die aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet heimkehren - unabhängig vom Transportmittel. Geimpfte und Genesene können stattdessen einen Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen. Ausgenommen sind hier wieder Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr. Für Hochinzidenzgebiete bleibt die Quarantänepflicht bestehen. Sie kann erst fünf Tage nach der Rückkehr durch einen negativen Test beendet werden. Genesene und vollständig Geimpfte müssen nur noch in Quarantäne, wenn sie aus einem Gebiet mit neuen Virusvarianten kommen. Hier beträgt die Dauer immer 14 Tage. Die Regelungen zur Quarantänepflicht gelten vorerst bis 30. Juni. 5. Über Testmöglichkeiten am Urlaubsort informieren Wichtig ist, dass ein Test am Urlaubsort im Ausland vor dem Abflug verlässlich verfügbar ist. "Da würde ich mich frühzeitig schlau machen und rechtzeitig einen Termin reservieren", rät Karolina Wojtal vom Europäischen Verbraucherzentrum Deutschland. Reiseveranstalter können bei der Suche nach Testeinrichtungen vor Ort helfen. Das Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass der Antigen-Test beim Zeitpunkt der Einreise maximal 48 Stunden zurückliegen darf. 6. Reiseversicherungen checken Vor der Rückreise besteht ein Restrisiko, dass Familien im Hinterkopf haben müssen: Die Fluggesellschaften dürfen nur Passagiere an Bord lassen, die negativ getestet wurden. Steckt sich ein Kind im Urlaub mit dem Coronavirus an und wird positiv getestet, muss es in Quarantäne. "Es wird vielleicht nicht krank, aber der Flug ist dann nicht möglich", sagt Tomas Jelinek. Der Urlaub verlängert sich also unfreiwillig - mit entsprechenden Kosten für die ganze Familie. Das Bundesgesundheitsministerium stellt dazu eindeutig klar: "Eine Beförderung durch die Beförderungsunternehmen ist nur mit negativem Testnachweis gestattet. Eine Isolierung nach den örtlichen Vorschriften ist auf eigene Verantwortung durchzuführen." Das bedeutet Extrakosten. Für solche Fälle gebe es mittlerweile Reiseversicherungen, sagt Karolina Wojtal. "Es müssen aber spezielle Corona-Produkte sein." Klassische Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherungen seien oft noch nicht an die Pandemie angepasst. "Viele Standardprodukte schließen die Leistung bei Pandemien oder bei Vorliegen einer Reisewarnung aus."Familien müssen aber häufig keine neue Versicherung abschließen. "Oft lässt sich der bestehende Reiseschutz schon für ein paar Euro speziell um die aktuelle Corona-Situation erweitern", sagt Wojtal. Damit sei auch der unfreiwillig längere Aufenthalt vor Ort in der Regel abgesichert. Hier lohnt eine Anfrage beim Versicherer. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung deckt nur Behandlungskosten ab, nicht aber die Kosten für die Verlängerung des Urlaubs. "Wenn ich einfach nur in Quarantäne muss, ist das nicht abgedeckt", bestätigt Wojtal. Wichtig ist die Versicherung dennoch, auch im EU-Ausland. Bei einem Krankenhausaufenthalt erstatten die deutschen Kassen nämlich häufig nicht alle anfallenden Behandlungskosten. 7. Stornierungsbedingungen prüfen Es kann passieren, dass ein gebuchter Urlaub doch nicht angetreten werden kann oder möchte. Eine Reiserücktrittsversicherung zahlt hier nur in bestimmten Fällen: bei Erkrankung oder Unfall, Tod eines nahen Angehörigen oder etwa einem Wohnungseinbruch. Nicht abgedeckt sind Reisewarnungen oder Einschränkungen am Urlaubsort. Aus diesem Grund sollten gerade Familien die Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten ihrer Reise prüfen. Fluggesellschaften bieten derzeit in der Regel kostenlose Umbuchungen auf spätere Zeiträume. Unterkünfte im Netz lassen sich häufig mit kurzfristiger Stornierungsoption buchen. Wer eine Pauschalreise bucht, kann gegen Aufpreis einen flexiblen Tarif mit Stornomöglichkeit bis 14 Tage vor Abreise wählen. Solche Tarife bieten viele Reiseveranstalter. Quelle: dpa

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Neue Unterkünfte in Tirol im Sommer 2020

In Tirol wurde vielerorts kräftig in neue Unterkünfte und Umbauten investiert. Der Trend geht zu luxuriösen Chalets, geräumigen Suiten, großzügigen Pools und modernen Wellness-Bereichen. Die Sicherheit der Gäste ist in Zeiten von Corona selbstverständlich gewährleistet und die Betriebe bieten viel Flexibilität in Sachen Stornierungen und Anzahlungen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuigkeiten im Sommer 2020. Das neue Mari Pop Hotel in Ried im Zillertal Vom traditionellen Gasthaus zum Pop-up-Betrieb bis zum "richtigen" Hotel mit ganz besonderem Stil. Nach eineinhalb Jahren Pop-up-Hotel und acht Monaten Umbau hat das Mari Pop Hotel kürzlich neu eröffnet. Komfort trifft Natur: Erstes Baumhaus in Ellmau eröffnet Menschen, die ihren Urlaub gerne in der Natur verbringen, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchten, sollten das neue Baumhaus im Garten der Alpenpension Claudia in Ellmau besuchen. Neue Suiten und erweiterter Wellness-Bereich im Wöscherhof in Uderns Im Rahmen eines Aus- und Umbaus wurden die Wohlfühlbereiche des 4-Sterne-Superior Hotels Wöscherhof um einige Highlights erweitert. Sterne-Upgrade im Hotel Zillertalerhof in Mayrhofen Das seit vielen Jahrzehnten behutsam geführte Traditionshaus Zillertalerhof erfuhr nach 18-monatiger Konzeptphase und dreimonatigem Umbau eine Transformation vom klassischen Ferienhotel hin zum lässigen „Alpine Hideaway“. Alpenglück im Alpbachtal Rechtzeitig zur Sommersaison 2020 wurde das nagelneue „Chalet Alpenglück“ in Reith im Alpbachtal eröffnet. Große Investitionen im Tannheimer Tal Im „Hotel Jungbrunn – Der Gutzeitort“ gibt es zahlreiche Neuerungen. Der Eingangsbereich hat ein neues Gesicht bekommen - samt überdachtem Rondell, barrierefreiem Eingang und neuer Rezeption. Auch im Wellnesshotel „Der Engel“ in Grän ist kein Stein auf dem anderen geblieben. Das nagelneue Naturerlebnis- und Wellnesshotel „Haldensee“ im Tannheimer Tal öffnet nach der Corona-bedingten Pause Ende Mai 2020 erneut seine Pforten.

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St. Peter-Ordings Wahrzeichen stellen sich neu auf

Die Pfahlbauten – bisher drei Gebäude pro Badestelle – sichern sorglose, fröhliche Strandtage an den fünf Badestellen von St. Peter-Ording. Hier, bis zu sieben Meter über der Sandbank, befinden sich die Badeaufsicht und die Strandkorbvermietung, die Sanitäranlagen und die Gastronomie. Doch selbst Pfahlbauten, die sich in luftiger Höhe den stärksten Einflüssen der Nordsee wie Fluten und Stürmen entziehen, kommen in die Jahre. Und so hat die Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording in den letzten zwölf Monaten einen modernen Mehrzweck-Pfahlbau an der Badestelle Ording errichtet und zudem ein Sanitärgebäude an der Badestelle Ording-Nord neu gebaut. Angesichts der häufigen Überflutung der Sandbank eignen sich am St. Peter-Ordinger Strand bis heute nur Pfahlbauten als Gebäude. Sie stehen auf bis zu sieben Meter hohen Pfählen, die fünf Meter in den Boden eingespült sind. Die Pfahlbauten erfüllen wichtige Versorgungsfunktionen an den fünf Badestellen. Seit den 1960er/1970er Jahren war jede Badestelle mit drei Bauten ausgestattet worden: einem für die Sanitäranlagen, einem für die Badeaufsicht/Strandkorbvermietung und einem für die Gastronomie. Weitere Details und aktuelle Informationen zu Veranstaltungen sind im Veranstaltungskalender unter www.st-peter-ording.de zusammengestellt. Dort steht auch eine Vielzahl an Quartieren zur Online-Buchung bereit.

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Butter, Käse und Milch von der „Adoptiv-Kuh“ im Valsugana

Das Valsugana im Trentino ist bekannt für seinen typischen Bergkäse – und für seine originellen Ideen. Um den „Slow Food Almkäse“ und die köstliche Almbutter noch besser an die Frau, den Mann und die Kinder zu bringen, können Gäste eine Kuh adoptieren und sie im Sommer auf der Alm besuchen. Etwa 150 Kühe verbringen mit ihren Sennern die „Sommerfrische“ auf den 15 Almen nördlich und südlich des Valsugana zwischen Panarotta, Altopiano di Vezzena und dem Passo Brocon in der Lagorai-Kette. Im Folder „Adotta una mucca“ (www.visitvalsugana.it/adottaunamucca) kann sich jeder unter den bildhübschen Exemplaren sein Prachtexemplar aussuchen – und um 60 Euro pro Saison adoptieren – samt Identitätsausweis mit Hufabdruck. Egal, ob man sich für Nutella, Panna, Cioccolata, Peppa, Polenta oder Linda entscheidet: Zehn Euro vom Adoptionspreis gehen an einen wohltätigen Zweck. Zwischen Mitte Juni und Mitte September können die „Adoptiveltern“ ihrer Kuh einen Besuch abstatten und für die restlichen 50 Euro bei den Sennern Butter und Käse einlösen. Für Familien ist das ein besonders schönes Urlaubserlebnis. Die Lagorai-Bergkette im Norden des Valsugana ist eine der größten naturbelassenen Landschaften im Trentino. Ihre schwarz-rot-grünlichen Porphyrwände ragen fast bis an die Dreitausendergrenze heran. Auf den malerischen Almen wird heute noch wie vor Generationen Käse hergestellt. Es gibt Hunderte Kilometer Wanderwege, die sich auch für mehrtägige Touren anbieten, etwa den Granit-Höhenweg oder den Lagorai Panoramaweg. Bei Familien hoch im Kurs liegen die Halb- bis Eintagestouren auf der Panarotta über Levico Terme, im Val di Caldenave und im Val Calamento mit dem einzigen WWF-Naturschutzgebiet im Alpenraum. Infos: www.visitvalsugana.it/trekkinglagorai

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Cool Runnings – das Spiel mit echten Eiswürfeln!

Sommerferien, das heißt Sonne, Spaß und jede Menge Freizeit. Ein cooles Spiel bringt Abwechslung in die heißen Tage. Für das neue Wettlaufspiel „Cool Runnings“ von Ravensburger braucht man einen Gefrierschrank – und eine Portion Coolness. Denn die Spielfiguren bestehen aus echten Eiswürfeln, und dass diese dahinschmelzen, liegt nicht nur am Charme der Mitspieler. Gewonnen hat der Spieler, der seinen Eiswürfel als Erster ins Ziel bringt. Oder der als Letzter übrigbleibt, während die anderen weggetaut sind. Die Spieler nutzen dabei ihre Handkarten, um entweder über den variablen, wasserfesten Spielplan zu ziehen oder, die Ärgervariante, man bringt die Eiswürfel der anderen mit witzigen Attacken zum Schmelzen. Das Motto lautet: Mach‘ den Eisberg zum Eiszwerg! Eine Prise Salz, ein Wasserbad oder Rubbeln mit dem Daumen sorgen für die richtige Portion Schadenfreude am Spieltisch. Aber Vorsicht: So eine Schmelz-Attacke kann auch auf einen zurückprallen, wenn der angegriffene Mitspieler die gleiche Karte ausspielt. Dann ist derjenige, der gut lachen hatte, schnell Letzter. Nur der coolste Würfel kann das heiße Rennen gewinnen. Wer schmilzt, verliert! Cool Runnings von Ravensburger, für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren, von Olivier Mahy, ca. 28 Euro

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